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Merchandising Automation – Neuheiten & Weekly Sale

Produktinformationen "Merchandising Automation – Neuheiten & Weekly Sale"

Borban Merchandising Automation automatisiert zwei wiederkehrende Aufgaben im Shopware-6-Sortiment: die laufende Pflege einer Neuheiten-Kategorie und einen kontrollierten, wöchentlich rotierenden Sale. Produkte werden nach nachvollziehbaren Regeln ausgewählt, als komplette Produktfamilien behandelt und sicher in die gewünschten Shopbereiche eingeordnet.

Wer einen größeren Shop betreibt, kennt das Problem: Eine Kategorie „Neuheiten“ ist nur dann hilfreich, wenn sie tatsächlich aktuell bleibt. Gleichzeitig soll ein Sale regelmäßig neue Produkte präsentieren, ohne dass jede Woche manuell Artikel ausgewählt, Preise geändert, Varianten kontrolliert und anschließend wieder auf ihre ursprünglichen Werte zurückgesetzt werden müssen.

Borban Merchandising Automation übernimmt genau diesen wiederkehrenden Prozess. Der Händler definiert einmal die gewünschten Regeln – beispielsweise wie lange ein Produkt als neu gilt, wie viele Produktfamilien pro Woche im Sale erscheinen sollen, welcher Rabatt angewendet wird und welche Sortimentsbereiche berücksichtigt werden dürfen. Die Erweiterung führt die Pflege anschließend kontrolliert und reproduzierbar aus.

Dabei geht es nicht um eine einfache zufällige Produktauswahl. Neue Produkte werden geschützt, bereits reduzierte Artikel ausgeschlossen, Wiederholungen über einen Cooldown begrenzt, Varianten als zusammengehörige Produktfamilie behandelt und bestehende Preise vor jeder Änderung vollständig gesichert.

Zentrale Stärke: Neuheiten, Sale-Auswahl, Preisreduzierung, Varianten, Sortimentsverteilung und spätere Preisrücksetzung werden in einem zusammenhängenden Merchandising-Workflow automatisiert – mit Vorschau, Sicherheitsprüfungen und Konfliktschutz.

Neuheiten automatisch aktuell halten

Eine Neuheiten-Kategorie sollte zeigen, was tatsächlich neu im Sortiment ist – und nicht, was vor Monaten einmal manuell dort eingeordnet wurde.

Borban Merchandising Automation kann eine frei gewählte Shopware-Kategorie automatisch als Neuheiten-Bereich pflegen. Der Händler legt fest, wie viele Tage ein Produkt als neu gelten soll. Standardmäßig sind 30 Tage vorgesehen; der Zeitraum kann individuell angepasst werden.

Ist bei einem Produkt ein Erscheinungsdatum gepflegt, verwendet die Erweiterung dieses Datum. Andernfalls dient das Erstellungsdatum als Grundlage. Dadurch lässt sich das System sowohl mit bewusst geplanten Produktveröffentlichungen als auch mit normal angelegten neuen Artikeln verwenden.

Entscheidend ist, dass die Erweiterung nicht wahllos Kategoriezuordnungen verändert. Sie ergänzt fehlende Neuheiten-Zuordnungen selbstständig und merkt sich, welche Verknüpfungen von ihr angelegt wurden. Sobald der definierte Neuheiten-Zeitraum endet, entfernt sie ausschließlich diese eigenen Zuordnungen.

Hat ein Händler ein Produkt selbst manuell in die Neuheiten-Kategorie eingeordnet, wird diese bestehende Zuordnung nicht einfach gelöscht. Manuelle Sortimentsentscheidungen und automatische Pflege bleiben dadurch voneinander unterscheidbar.


Produktfamilien statt einzelner Varianten korrekt behandeln

Variantenprodukte gehören im Shop zusammen. Eine Sale-Automatik, die eine einzelne Größe, Farbe oder Ausführung auswählt und den Rest der Produktfamilie ignoriert, kann schnell zu einer unübersichtlichen und inkonsistenten Darstellung führen.

Borban Merchandising Automation arbeitet deshalb familienorientiert. Wird ein Variantenprodukt ausgewählt, betrachtet das Plugin Parent und Varianten als zusammengehörige Produktfamilie.

Varianten mit einem eigenen gespeicherten Preis werden individuell um den festgelegten Prozentsatz reduziert. Varianten, die ihren Preis vom Parent erben, behalten diese Vererbungslogik bei und folgen dem reduzierten Familienpreis. Das Plugin erzeugt also nicht unnötig eigene Variantenpreise, nur um einen Sale abzubilden.

Auch bei der Neuheiten-Erkennung wird nicht lediglich geprüft, ob der sichtbare Parent selbst verkaufbar ist. Eine Familie kann berücksichtigt werden, wenn mindestens ein aktives und verfügbares Familienmitglied die Voraussetzungen erfüllt. Das ist besonders bei klassischen Shopware-Variantenstrukturen wichtig, bei denen der Parent selbst häufig nicht unmittelbar verkauft wird.

Varianten-sicher: Preisvererbungen bleiben erhalten. Nur Preise, die tatsächlich eigenständig gespeichert sind und vom Plugin verändert werden müssen, werden direkt geschrieben.

Ein neuer Weekly Sale für jede Kalenderwoche

Statt dauerhaft dieselben Produkte zu reduzieren, erzeugt die Erweiterung einen kontrollierten rotierenden Wochen-Sale.

Der Händler bestimmt, wie viele Produktfamilien gleichzeitig teilnehmen sollen. Standardmäßig sind 24 Familien vorgesehen, möglich sind je nach Shopkonfiguration bis zu 200.

Die Auswahl bleibt innerhalb derselben ISO-Kalenderwoche stabil. Eine Vorschau am Montag zeigt deshalb nicht bei jedem erneuten Aufruf andere zufällige Produkte. Erst beim tatsächlichen Wochenwechsel entsteht eine neue Rotation.

Welche Zeitzone diesen Wechsel bestimmt, lässt sich konfigurieren. Standardmäßig verwendet das Plugin Europe/Berlin. Für internationale Shopprojekte kann eine andere gültige IANA-Zeitzone hinterlegt werden.

Das macht den Ablauf planbar: Eine einmal gestartete Wochenaktion bleibt für die laufende Woche konsistent und wird nicht durch jeden Scheduled Task neu ausgewürfelt.


Rabatt frei festlegen – inklusive echtem Streichpreis

Die Höhe des Weekly-Sale-Rabatts ist nicht fest vorgegeben. Der Händler kann den gewünschten Prozentsatz selbst konfigurieren. Standardmäßig sind fünf Prozent vorgesehen.

Bei der Preisänderung setzt Borban Merchandising Automation nicht lediglich irgendeine optische Kennzeichnung. Der tatsächliche Verkaufspreis wird reduziert und der unmittelbar davor gültige Preis als Streichpreis beziehungsweise listPrice hinterlegt.

Dadurch kann Shopware den regulären Preis und den reduzierten Weekly-Sale-Preis in der dafür vorgesehenen Preisstruktur darstellen.

Unterstützt ein Produkt mehrere Währungen beziehungsweise Preiszeilen, wird die hinterlegte Preisstruktur entsprechend verarbeitet. Netto- und Bruttopreise werden proportional zum gewählten Rabatt neu berechnet.


Regulation Price wird nicht einfach überschrieben

Preisautomatisierung muss bestehende Shopware-Preisinformationen berücksichtigen.

Borban Merchandising Automation behandelt einen bereits vorhandenen Regulation Price deshalb konservativ. Bei der Erzeugung des Sale-Preises wird der bisherige Wert nicht pauschal durch einen höheren Referenzwert ersetzt.

Die Erweiterung führt den vorhandenen Regulation Price beziehungsweise den bisherigen Ausgangspreis so fort, dass bei der eigenen Preisberechnung kein künstlich höherer Referenzwert erzeugt wird.

Die Funktion ist eine technische Unterstützung der Shopware-Preisstruktur. Welche konkreten gesetzlichen Preisangaben ein Händler benötigt, hängt weiterhin vom jeweiligen Angebot, Markt und Anwendungsfall ab und muss vom Betreiber selbst geprüft werden.


Neue Produkte werden nicht sofort in den Sale geschickt

Ein neu eingeführtes Produkt direkt wieder zu reduzieren, ist für viele Merchandising-Strategien wenig sinnvoll. Deshalb verbindet die Erweiterung Neuheiten- und Sale-Logik miteinander.

Solange eine Produktfamilie beziehungsweise ein verkaufbares Familienmitglied innerhalb des definierten Neuheiten-Zeitraums liegt, wird diese Familie vom Weekly Sale ausgeschlossen.

Damit kann ein Produkt beispielsweise zunächst 30 Tage regulär als Neuheit präsentiert werden, bevor es überhaupt für eine spätere Wochenaktion infrage kommt.

Der Neuheiten-Zeitraum übernimmt damit gleichzeitig die Funktion eines Schutzfensters für neue Artikel.


Bereits reduzierte Produkte werden geschützt

Mehrere Rabattmechanismen gleichzeitig können schnell zu schwer nachvollziehbaren Preisen führen. Deshalb prüft Borban Merchandising Automation potenzielle Kandidaten bereits vor der Auswahl.

Besitzt ein relevantes Familienmitglied bereits einen echten reduzierten Preis mit höherem Streichpreis, wird die gesamte Familie nicht nochmals für den Weekly Sale ausgewählt.

Damit versucht die Erweiterung nicht, einen vorhandenen Sale einfach mit einem weiteren automatischen Rabatt zu überschreiben.

Diese Prüfung erfolgt vor der eigentlichen Wochenauswahl und ist damit Bestandteil der Kandidatenqualifizierung und nicht lediglich eine nachträgliche Warnung.


Cooldown verhindert ständig wiederkehrende Sale-Produkte

Ein rotierender Sale verliert seinen Nutzen, wenn Woche für Woche dieselben wenigen Bestseller ausgewählt werden.

Deshalb speichert Borban Merchandising Automation, wann eine Produktfamilie zuletzt Teil einer Wochenrotation war. Erst nach Ablauf des konfigurierten Cooldowns darf sie wieder berücksichtigt werden.

Standardmäßig beträgt dieser Zeitraum 42 Tage. Damit entsteht zwischen zwei Einsätzen derselben Produktfamilie eine Pause von mehreren Wochen. Der Wert kann auf die Größe und Geschwindigkeit des jeweiligen Sortiments angepasst werden.

Die Auswahl wird dadurch über längere Zeit stärker im Sortiment verteilt und nicht ausschließlich auf die immer gleichen Produkte konzentriert.


Ausgewogener Sortimentsmix statt zufälliger Häufung

Ein Weekly Sale mit 24 Artikeln sollte nicht zufällig aus 20 Produkten derselben kleinen Sortimentsgruppe bestehen, wenn der Shop wesentlich breiter aufgestellt ist.

Deshalb können im Admin beliebige Kategorien des gewählten Verkaufskanals als Sortimentsbereiche definiert werden. Die Erweiterung verteilt die verfügbaren Wochenplätze anschließend möglichst gleichmäßig auf diese Bereiche.

Dabei werden nicht nur die ausgewählten Hauptkategorien selbst berücksichtigt. Auch deren Unterkategorien gehören zum jeweiligen Pool. Ein Händler kann dadurch beispielsweise vier große Sortimentsbereiche auswählen und die Wochenaktion automatisch zwischen diesen Bereichen verteilen lassen.

Hat ein Bereich nicht genügend geeignete Produktfamilien für seine rechnerische Quote, bleibt die Zielanzahl nicht unnötig unvollständig. Freie Plätze können anschließend aus anderen ausgewählten Bereichen aufgefüllt werden.

Die Automatik versucht somit zunächst eine ausgeglichene Verteilung und bleibt anschließend flexibel genug, um vorhandene geeignete Produkte tatsächlich zu nutzen.

Vollständig branchenneutral: Die Verkaufsversion enthält keine fest eingebauten Marken, Hersteller oder Produktgruppen. Welche Sortimentsbereiche verwendet werden, entscheidet ausschließlich der jeweilige Händler.

Ohne Sortimentsauswahl den gesamten Shop verwenden

Nicht jeder Händler benötigt eine feste Verteilung nach Kategorien. Deshalb ist der Sortimentsmix optional.

Werden keine Bereiche ausgewählt, verwendet Borban Merchandising Automation den gesamten geeigneten Produktpool des ausgewählten Storefront-Verkaufskanals.

Neuheiten- und Sale-Zielkategorie selbst werden dabei nicht als künstliche Mix-Bereiche verwendet. Die Auswahl orientiert sich am tatsächlichen Sortiment.

Dadurch kann das Plugin sowohl sehr einfach als auch mit einer gezielten Merchandising-Strategie betrieben werden.


Herstellervielfalt automatisch fördern

Auch innerhalb eines Sortimentsbereichs kann eine zufällige Auswahl dazu führen, dass ein einzelner Hersteller die gesamte Wochenaktion dominiert.

Borban Merchandising Automation besitzt deshalb eine konfigurierbare bevorzugte Obergrenze für die Anzahl von Produktfamilien desselben Herstellers. Standardmäßig versucht die Auswahl zunächst, nicht mehr als vier Familien eines Herstellers zu verwenden.

Diese Grenze ist bewusst weich. Stehen nicht genügend andere geeignete Produkte zur Verfügung, blockiert sie die gewünschte Gesamtanzahl nicht dauerhaft. Nach dem ersten Auswahlversuch können weitere passende Familien desselben Herstellers verwendet werden.

Damit fördert die Erweiterung Vielfalt, ohne einen kleineren oder stark markenorientierten Shop unnötig daran zu hindern, seine konfigurierte Wochenanzahl zu erreichen.


Bestimmte Hersteller vollständig ausschließen

Zusätzlich zur automatischen Diversifizierung können einzelne Hersteller explizit vom Weekly Sale ausgeschlossen werden.

Das eignet sich beispielsweise für Marken mit eigenen Aktionsregeln, besonders knapp kalkulierte Sortimente oder Produkte, die grundsätzlich nicht Bestandteil automatischer Preisaktionen sein sollen.

Der Ausschluss wird auf Familienebene berücksichtigt. Ist ein relevantes Familienmitglied einem gesperrten Hersteller zugeordnet, wird die Familie nicht in die automatische Sale-Auswahl aufgenommen.


Optionaler Einkaufspreis- und Margenschutz

Automatische Rabatte sollten nicht dazu führen, dass Produkte unter die gewünschte Kalkulationsgrenze fallen.

Deshalb kann Borban Merchandising Automation vorhandene Shopware-Einkaufspreise in die Auswahl einbeziehen. Der Händler aktiviert den Margenschutz und legt fest, welche Mindestmarge nach Anwendung des Weekly-Sale-Rabatts noch verbleiben muss.

Bereits bei der Auswahl der Kandidaten wird geprüft, ob für die relevanten Preise ein passender Einkaufspreis vorliegt und die gewünschte Marge nach dem Rabatt noch eingehalten wird.

Besteht ein Variantenprodukt aus mehreren eigenständig bepreisten Artikeln, müssen die relevanten Preiszeilen die Vorgaben erfüllen. Fehlt bei einer Variante ein eigener Einkaufspreis, kann – soweit passend – der Einkaufspreis der übergeordneten Familie herangezogen werden.

Erfüllt eine Produktfamilie die Vorgaben nicht, nimmt das Plugin sie nicht einfach trotzdem in den Sale auf, sondern schließt sie bereits bei der Kandidatenprüfung aus.

Kontrollierbare Kalkulation: Der Margenschutz ist optional. Händler ohne gepflegte Einkaufspreise können ihn deaktiviert lassen; Händler mit sauberer Kalkulationsbasis können ihn gezielt als zusätzliche Auswahlgrenze verwenden.

Sale-Produkte automatisch in eine eigene Kategorie einordnen

Für den Weekly Sale wird eine eigene Shopware-Kategorie ausgewählt. Die aktiven Produktfamilien werden während ihrer Wochenrotation dieser Kategorie zugeordnet.

Auch hier merkt sich das Plugin, ob eine Kategorieverknüpfung von ihm selbst hinzugefügt wurde. Beim Rotationswechsel entfernt es nur die selbst erzeugte Beziehung.

Eine bereits vorher manuell vorhandene Zuordnung zur Sale-Kategorie wird dadurch nicht ungefragt zerstört.

So lässt sich beispielsweise eine dauerhafte Storefront-Seite „Weekly Sale“ betreiben, deren Produktauswahl automatisch jede Woche wechselt.


Automatischer Sale-Tag für Rule Builder und Gutscheinschutz

Weekly-Sale-Produkte erhalten zusätzlich automatisch einen Produkt-Tag. Standardmäßig heißt dieser „Borban Weekly Sale“, der Name kann jedoch frei geändert werden.

Dieser Tag ist besonders praktisch, wenn parallel Gutscheine, Glücksräder oder andere Rabattaktionen im Shop eingesetzt werden. Über den Shopware Rule Builder können Produkte mit diesem Tag von einer zusätzlichen Promotion ausgeschlossen werden.

Damit stellt das Plugin einen klaren technischen Anknüpfungspunkt bereit, um mehrere Rabattmechanismen voneinander zu trennen.

Borban Merchandising Automation verändert andere Promotions dabei nicht selbst. Der Händler entscheidet im Rule Builder, welche Aktionen den Sale-Tag berücksichtigen sollen.


Originalpreise werden vor jeder Änderung vollständig gesichert

Der wichtigste Teil einer automatischen Rabattaktion ist nicht das Reduzieren – sondern die sichere Rückkehr zum richtigen Preis.

Vor der Preisänderung speichert Borban Merchandising Automation die ursprünglichen Preisstrukturen der verwalteten Produkte. Zusätzlich wird festgehalten, welcher Sale-Preis tatsächlich geschrieben wurde.

Für beide Zustände erzeugt das System kanonische Preis-Hashes. Beim späteren Rotationswechsel kann dadurch geprüft werden, ob sich der aktuelle Produktpreis noch exakt in dem Zustand befindet, den die Erweiterung selbst erzeugt hat.

Nur wenn diese Prüfung erfolgreich ist, wird der ursprüngliche Preis automatisch zurückgeschrieben.


Manuelle Preisänderungen werden nicht einfach überschrieben

Besonders wichtig wird diese Prüfung, wenn während einer laufenden Sale-Woche ein Mitarbeiter bewusst einen Produktpreis verändert.

Eine einfache Automatik würde am Ende der Woche den irgendwann zuvor gespeicherten Originalpreis zurückschreiben und damit die zwischenzeitliche manuelle Änderung wieder zerstören.

Borban Merchandising Automation macht genau das nicht. Stellt das Plugin bei der Rücksetzung fest, dass mindestens ein Preis einer Familie nicht mehr dem von ihm geschriebenen Sale-Zustand entspricht, wird die automatische Rücksetzung für diese Produktfamilie blockiert.

Der Vorgang erscheint anschließend als Preis-Konflikt im Sicherheitsstatus. Die manuelle Änderung bleibt damit bestehen und kann gezielt geprüft werden.

Konfliktschutz: Eine menschliche Preisänderung während der Sale-Woche wird nicht stillschweigend vom nächsten automatischen Lauf überschrieben.

Familienweise Rücksetzung statt halber Produktzustände

Bei Variantenprodukten wäre es problematisch, wenn einige Varianten erfolgreich zurückgesetzt werden und andere wegen eines Konflikts auf ihrem Sale-Preis bleiben.

Deshalb führt das Plugin vor einer Rücksetzung einen Preflight für die komplette Produktfamilie durch. Erst wenn alle relevanten Mitglieder zur erwarteten Sale-Situation passen, beginnt die eigentliche Rücksetzung.

Damit wird eine Produktfamilie nicht absichtlich halb auf Normalpreis und halb auf Sale-Preis zurückgeführt. Konflikte werden stattdessen als zusammengehöriges Familienproblem behandelt.


Zusätzlicher Rollback bei Fehlern während der Aktivierung

Auch beim Start einer neuen Sale-Familie kann während mehrerer zusammengehöriger Schreibvorgänge unerwartet ein Fehler auftreten.

Das Plugin arbeitet deshalb mit einem kompensierenden Rollback. Wurden innerhalb eines Familienlaufs bereits Preise geschrieben, Tags ergänzt oder Kategoriezuordnungen erzeugt und ein nachfolgender Schritt schlägt fehl, versucht die Erweiterung ausschließlich die Änderungen dieses konkreten Familienlaufs wieder zurückzunehmen.

Dadurch soll vermieden werden, dass ein technischer Fehler einen bewusst nur halb aktivierten Sale-Zustand zurücklässt.


Shopware-Listingpreise nach Preisänderungen direkt aktualisieren

Shopware verwaltet für Variantenfamilien zusätzlich berechnete Cheapest- und Listingpreise. Diese Werte können nach einer normalen Preisänderung zeitversetzt neu indexiert werden.

Für einen Weekly Sale wäre es jedoch unschön, wenn die Produktdetailseite bereits den neuen Preis zeigt, während das Kategorie-Listing noch mit dem alten Wert arbeitet.

Borban Merchandising Automation aktualisiert deshalb die relevanten Cheapest-Price-Daten nach Preisänderungen gezielt und invalidiert den Produktcache. Dadurch sollen Listing und Produktdetailseite unmittelbar konsistent auf den neuen Sale-Zustand reagieren.


Vorschau vor dem ersten echten Schreibvorgang

Eine Merchandising-Automatik sollte nicht nach dem Prinzip „aktivieren und hoffen“ funktionieren.

Deshalb besitzt die Administration eine eigene Vorschaufunktion. Sie analysiert mit den aktuell gespeicherten Regeln, wie viele Produkte momentan als Neuheiten erkannt werden, wie viele Produktfamilien grundsätzlich für den Sale infrage kommen und welche Familien die nächste Rotation auswählen würde.

Werden Sortimentsbereiche verwendet, zeigt die Vorschau zusätzlich, wie viele geeignete Familien je Bereich verfügbar sind, welche Sollquote vorgesehen ist und wie viele davon tatsächlich ausgewählt würden.

Auch Ausschlussgründe werden berücksichtigt. Dadurch kann bereits vor der Aktivierung sichtbar werden, ob beispielsweise zu viele Produkte neu, bereits reduziert, durch Herstellerregeln gesperrt oder durch den Margenschutz ausgeschlossen sind.

Der Händler kann die Einstellungen somit zunächst kontrollieren und erst danach einen echten Synchronisationslauf ausführen.


Automatik ist nach der Installation bewusst ausgeschaltet

Preisänderungen gehören zu den sensibleren Eingriffen in einem Shop. Deshalb startet Borban Merchandising Automation nach der Installation nicht sofort selbstständig mit Änderungen.

Zunächst müssen Verkaufskanal, Zielkategorien und gewünschte Regeln eingerichtet werden. Anschließend kann die Vorschau kontrolliert und die Konfiguration getestet werden.

Erst wenn die zentrale Automatik aktiviert wurde, führt der Scheduled Task selbstständig erforderliche Synchronisationen aus.

Sicherer Einstieg: Installation bedeutet nicht automatische Preisänderung. Der Betreiber aktiviert die Automatik erst nach eigener Konfiguration und Prüfung.

Regelmäßige Prüfung über Shopware Scheduled Tasks

Nach der Aktivierung wird der Merchandising-Status regelmäßig über die Shopware Scheduled-Task-Infrastruktur geprüft. Der Plugin-Task besitzt ein Prüfintervall von fünf Minuten.

Das bedeutet nicht, dass alle fünf Minuten neue Produkte rabattiert werden. Die Erweiterung prüft lediglich, ob aktuell eine Neuheiten-Synchronisierung oder ein neuer Wochenwechsel erforderlich ist.

Eine bereits aktive Rotation bleibt innerhalb derselben ISO-Woche stabil. Die regelmäßige Prüfung dient dazu, Veränderungen zeitnah zu erkennen und den vorgesehenen Zustand zuverlässig aufrechtzuerhalten.


Parallele automatische Läufe werden verhindert

Gerade bei Cronjobs und Message Queues kann es technisch vorkommen, dass zwei Prozesse nahezu gleichzeitig denselben Scheduled Task ausführen möchten.

Borban Merchandising Automation verwendet deshalb für den automatischen Lauf einen Datenbank-Lock. Dadurch soll verhindert werden, dass zwei parallele Prozesse gleichzeitig dieselbe Wochenrotation bearbeiten.

Dies ist besonders bei Preisänderungen und Zustandsverwaltung wichtig, weil konkurrierende Schreibvorgänge sonst schwer nachvollziehbare Ergebnisse erzeugen könnten.


Eigene Administration statt versteckter Hintergrundlogik

Die Merchandising-Steuerung steht zentral in der Shopware Administration zur Verfügung. Dort lassen sich Verkaufskanal, Neuheiten-Zeitraum, Zielkategorien, Sale-Anzahl, Rabatt, Cooldown, Sortimentsbereiche, Herstellerregeln, Margenschutz, Sale-Tag und Zeitzone konfigurieren.

Zusätzlich zeigt ein Sicherheitsstatus die aktuelle Sale-Woche, die Anzahl aktiver Sale-Familien, die automatisch verwalteten Neuheiten und vorhandene Preis-Konflikte.

Damit bleibt nachvollziehbar, was die Automatik aktuell verwaltet und ob ein manueller Eingriff überprüft werden sollte.


Manueller Lauf und Konsolenbefehle für Administratoren

Neben der automatischen Ausführung kann ein Händler die Synchronisierung direkt aus der Administration starten. Für technische Administratoren stehen zusätzlich Konsolenbefehle zur Verfügung.

Mit bin/console borban:merchandising:preview lässt sich die Auswahl ohne eigentliche Preisänderung prüfen. Über bin/console borban:merchandising:run kann ein echter Synchronisationslauf manuell gestartet werden.

Dadurch eignet sich die Erweiterung sowohl für Händler, die ausschließlich über die Administration arbeiten, als auch für technisch verwaltete Shopware-Umgebungen mit eigenen Deployment- und Wartungsprozessen.


Ein Plugin für unterschiedliche Sortimente und Branchen

Borban Merchandising Automation enthält keine fest eingebauten Marken, Hersteller oder branchenspezifischen Produktgruppen.

Die Kategorien für Neuheiten, Sale und optionalen Sortimentsmix werden direkt aus dem Navigationsbaum des gewählten Shopware-Verkaufskanals ausgewählt. Damit kann die gleiche technische Lösung beispielsweise in Mode, Elektronik, Lebensmittel, Ersatzteilen, Kosmetik, Hobby, B2B-Sortimenten oder anderen Shopware-Projekten eingesetzt werden.

Die eigentlichen Merchandising-Regeln entstehen aus der individuellen Shopkonfiguration und nicht aus versteckten Annahmen des Plugins.


SEO und interne Sortimentsstruktur unterstützen

Borban Merchandising Automation ist kein klassisches SEO-Plugin und verspricht keine besseren Rankings. Eine sauber gepflegte Sortimentsstruktur kann jedoch auch für Suchmaschinen und moderne AI-basierte Suchsysteme hilfreich sein.

Eine tatsächlich aktuelle Neuheiten-Kategorie enthält passendere Produkte als ein Bereich, in dem alte Artikel dauerhaft als „neu“ stehen bleiben. Ebenso kann eine regelmäßig aktualisierte Sale-Kategorie eine klar definierte interne Zielseite für aktuelle Angebote bilden.

Die Erweiterung erzeugt dabei keine künstlichen SEO-Texte, keine automatischen Keyword-Seiten und keine zusätzlichen URLs. Sie pflegt bestehende Shopware-Kategorien anhand realer Sortimentszustände.

Damit unterstützt das Plugin vor allem technische Sauberkeit, Aktualität und nachvollziehbare interne Produktzuordnungen. Welche SEO-Wirkung daraus entsteht, hängt vom gesamten Shop, seinen Inhalten und seiner Suchmaschinenstrategie ab.


Vertrauenswürdiges Merchandising statt künstlicher Verknappung

Die Erweiterung basiert auf realen Produkten, realen Preisen und einem definierten tatsächlichen Wochenzeitraum. Sie erzeugt keine erfundenen Lagerbestände, Fake-Countdowns oder künstliche Aussagen wie „nur noch heute“, wenn eine solche Information nicht tatsächlich vorliegt.

Gerade im Hinblick auf Nutzervertrauen, E-E-A-T und moderne Suchsysteme ist diese Trennung sinnvoll: Das Plugin automatisiert echte Merchandising-Prozesse, erfindet aber keine Marketingbehauptungen.

Der Händler behält die Kontrolle über Rabatt, Auswahlregeln und Shopdarstellung. Borban Merchandising Automation entscheidet anhand der konfigurierten technischen Kriterien, welche Produkte für die Aktion geeignet sind.


Warum hier bewusst keine KI über Preise entscheidet

Nicht jede Automatisierung wird besser, nur weil eine KI beteiligt ist. Bei Preisänderungen, Margengrenzen und der späteren Rücksetzung ist ein deterministischer, nachvollziehbarer Regelprozess häufig die bessere Lösung.

Borban Merchandising Automation verwendet deshalb klar definierte Kriterien: Alter, Verfügbarkeit, bisherige Reduzierung, Cooldown, Kategoriepool, Hersteller, Einkaufspreis, Mindestmarge und Preiszustand.

Dadurch lässt sich nachvollziehen, warum ein Produkt ausgewählt oder ausgeschlossen wurde. Gerade bei automatischen Preisänderungen ist diese Transparenz wichtiger als eine nicht reproduzierbare Blackbox-Entscheidung.


Entwickelt für reale Händlerprozesse

Borban Merchandising Automation entstand aus Aufgaben, die in einem aktiven Shop regelmäßig wiederkehren: neue Produkte sichtbar machen, alte Neuheiten wieder entfernen, Sale-Produkte auswählen, Varianten korrekt rabattieren, Aktionen abwechslungsreich halten und später alle Preise zuverlässig zurücksetzen.

Aus diesen einzelnen Arbeitsschritten wurde ein zusammenhängender Workflow entwickelt. Besonders viel Wert liegt dabei auf den Situationen, die bei einer simplen Rabatt-Automatik schnell übersehen werden: Preisvererbung bei Varianten, bereits laufende Rabatte, manuelle Preisänderungen, Listingpreise, Kategoriezuordnungen und parallele automatische Prozesse.

Das Ziel ist nicht lediglich, Arbeit einzusparen. Die Automatik soll Routine übernehmen, ohne dabei die Kontrolle über Preise und Sortiment aus der Hand des Händlers zu nehmen.


Empfohlener Ablauf nach der Installation

Nach der Installation wird zunächst der gewünschte Storefront-Verkaufskanal ausgewählt. Anschließend legt der Händler die Neuheiten- und Sale-Kategorien fest und bestimmt, wie lange Produkte als neu gelten sollen.

Für den Weekly Sale werden danach Zielanzahl, Rabatt und Cooldown definiert. Optional können Sortimentsbereiche, ausgeschlossene Hersteller, bevorzugte Herstellervielfalt und der Margenschutz eingerichtet werden.

Bevor die Automatik aktiviert wird, sollte die integrierte Vorschau ausgeführt werden. Sie zeigt, wie das aktuelle Sortiment unter den gewählten Regeln bewertet wird und welche Produktfamilien für die nächste Rotation vorgesehen wären.

Erst nach dieser Kontrolle wird die Automatik aktiviert beziehungsweise ein erster manueller Synchronisationslauf gestartet.


Wichtige Hinweise und Verantwortlichkeiten

Automatisierte Preisänderungen sollten immer zu den wirtschaftlichen und rechtlichen Anforderungen des jeweiligen Shops passen. Der Betreiber ist insbesondere für die gewählte Rabatthöhe, Kalkulation, Preisangaben, Promotion-Regeln und die korrekte Verwendung von Referenzpreisen verantwortlich.

Der integrierte Margenschutz kann nur auf Grundlage tatsächlich gepflegter Einkaufspreise arbeiten. Fehlende oder sachlich falsche Einkaufspreise können durch ein Plugin nicht automatisch korrigiert werden.

Auch der Sale-Tag schützt nicht von selbst vor allen weiteren Rabatten. Soll eine zusätzliche Shopware-Promotion Weekly-Sale-Produkte ausschließen, muss die entsprechende Rule-Builder-Regel vom Händler eingerichtet werden.

Vor dem erstmaligen produktiven Einsatz empfiehlt sich daher eine vollständige Vorschau und ein Test mit den im jeweiligen Shop eingesetzten Preis-, Varianten- und Promotionstrukturen.


Kompatibilität und technische Voraussetzungen

  • entwickelt für Shopware 6
  • unterstützter technischer Versionsbereich: Shopware 6.6.x bis 6.7.x
  • Shopware Core, Administration und Storefront erforderlich
  • Storefront-Verkaufskanal mit Shopware-Produktkatalog erforderlich
  • Scheduled-Task-Verarbeitung für den automatischen Betrieb erforderlich
  • keine Änderung an Shopware-Core-Dateien
  • gültige aktive Borban-Plugin-Lizenz für Preview und Merchandising-Läufe erforderlich
Hinweis: Bei stark individualisierten Preisstrukturen, eigenen Preis-Plugins, umfangreichen Promotion-Systemen oder individuell veränderten Variantenmechanismen sollte die Funktion vor dem Live-Einsatz in einer Test- oder Stagingumgebung geprüft werden.

Lieferumfang

  • Shopware-6-Plugin Borban Merchandising Automation
  • automatische Pflege einer Neuheiten-Kategorie
  • frei definierbarer Neuheiten-Zeitraum
  • automatischer rotierender Weekly Sale
  • frei definierbare Anzahl von Produktfamilien pro Woche
  • frei definierbarer prozentualer Sale-Rabatt
  • stabile Auswahl innerhalb derselben ISO-Kalenderwoche
  • konfigurierbare Zeitzone für den Wochenwechsel
  • Cooldown gegen zu schnelle Wiederholungen
  • familiengerechte Verarbeitung von Parent und Varianten
  • Erhalt vorhandener Preisvererbung
  • Streichpreis aus dem Preis vor dem Weekly Sale
  • konservative Behandlung vorhandener Regulation Prices
  • Ausschluss bereits reduzierter Produkte
  • Ausschluss neuer Produkte vom Weekly Sale
  • frei wählbare Sortimentsbereiche einschließlich Unterkategorien
  • ausgewogene Bereichsquoten mit automatischem Auffüllen
  • optional gesamter geeigneter Produktpool ohne Bereichsvorgabe
  • konfigurierbare bevorzugte Herstellervielfalt
  • frei wählbare Hersteller-Ausschlüsse
  • optionaler Einkaufspreis- und Margenschutz
  • frei definierbare Mindestmarge nach Rabatt
  • automatische Sale-Kategoriezuordnung
  • automatischer frei benennbarer Sale-Tag
  • Rule-Builder-Anknüpfung für zusätzlichen Promotionschutz
  • vollständige Sicherung der ursprünglichen Preisstruktur
  • Preis-Hashes zur sicheren Zustandsprüfung
  • Konfliktschutz bei manuellen Preisänderungen
  • familienweiser Preflight vor der Rücksetzung
  • kompensierender Rollback bei Fehlern
  • direkte Aktualisierung von Cheapest-/Listingpreisen
  • Produktcache-Invalidierung nach Preisänderungen
  • Vorschau ohne produktive Preisänderung
  • Sicherheitsstatus mit aktiver Sale-Woche und Preis-Konflikten
  • manueller Synchronisationslauf
  • Shopware Scheduled Task für automatische Prüfung
  • Datenbank-Lock gegen parallele Scheduled Runs
  • Console Preview- und Run-Befehl
  • Borban Lizenz- und Update-System
  • Domain- und Installationsbindung
  • automatische Lizenz- und Updateprüfung

FAQ zu Borban Merchandising Automation

Was automatisiert Borban Merchandising Automation?

Die Erweiterung pflegt auf Wunsch eine Neuheiten-Kategorie und steuert zusätzlich einen wöchentlich rotierenden Sale mit automatischer Produktauswahl, Preisreduzierung, Kategoriezuordnung und späterer Preisrücksetzung.

Wie entscheidet das Plugin, was ein neues Produkt ist?

Ist ein Erscheinungsdatum vorhanden, wird dieses verwendet. Andernfalls greift das Plugin auf das Erstellungsdatum zurück. Der Zeitraum kann frei konfiguriert werden und beträgt standardmäßig 30 Tage.

Werden manuell gepflegte Neuheiten-Zuordnungen gelöscht?

Nein. Beim automatischen Entfernen berücksichtigt das Plugin nur Kategorieverknüpfungen, die es selbst angelegt hat.

Wie viele Produkte können pro Woche im Sale stehen?

Die Anzahl ist konfigurierbar. Standardmäßig sind 24 Produktfamilien vorgesehen. Die Administration erlaubt Werte bis 200 Familien.

Bleibt der Weekly Sale während einer Woche stabil?

Ja. Die Produktauswahl wird anhand der ISO-Kalenderwoche stabilisiert und ändert sich innerhalb derselben Woche nicht bei jeder neuen Vorschau.

Kann ich den Zeitpunkt des Wochenwechsels beeinflussen?

Ja. Die verwendete IANA-Zeitzone ist konfigurierbar. Standardmäßig wird Europe/Berlin verwendet.

Kann ich den Rabatt selbst festlegen?

Ja. Der Rabatt wird als Prozentwert konfiguriert. Standardmäßig sind fünf Prozent hinterlegt.

Erzeugt das Plugin einen Streichpreis?

Ja. Der Preis vor der Weekly-Sale-Reduzierung wird in der Shopware-Preisstruktur als List Price verwendet, während der eigentliche Verkaufspreis reduziert wird.

Was passiert mit einem vorhandenen Regulation Price?

Ein vorhandener Regulation Price wird bei der Weekly-Sale-Berechnung konservativ berücksichtigt und nicht einfach durch einen höheren künstlichen Referenzwert ersetzt.

Werden bereits reduzierte Produkte nochmals rabattiert?

Produktfamilien mit einem bereits vorhandenen echten Streichpreis werden aus der automatischen Weekly-Sale-Auswahl ausgeschlossen.

Können neue Produkte sofort im Weekly Sale landen?

Nein. Solange mindestens ein relevantes verkaufbares Familienmitglied innerhalb des konfigurierten Neuheiten-Zeitraums liegt, wird die Produktfamilie vom Weekly Sale ausgeschlossen.

Was passiert bei Varianten?

Das Plugin behandelt Parent und Varianten als Produktfamilie. Varianten mit eigenem Preis werden separat reduziert; geerbte Preise bleiben geerbt.

Kann ich bestimmte Sortimentsbereiche bevorzugen?

Ja. Beliebige Kategorien aus dem Navigationsbaum können als Sale-Bereiche ausgewählt werden. Die verfügbaren Plätze werden möglichst gleichmäßig auf diese Kategorien und ihre Unterkategorien verteilt.

Was passiert, wenn ein Sortimentsbereich zu wenige geeignete Produkte enthält?

Fehlende Plätze können anschließend aus anderen ausgewählten Bereichen aufgefüllt werden, damit die gewünschte Gesamtanzahl nach Möglichkeit erreicht wird.

Muss ich Sortimentsbereiche konfigurieren?

Nein. Ohne Auswahl verwendet die Automatik den gesamten geeigneten Produktpool des Verkaufskanals.

Kann ein Hersteller den gesamten Sale dominieren?

Das Plugin besitzt eine bevorzugte konfigurierbare Herstellergrenze. Sie fördert zunächst eine vielfältigere Auswahl, bleibt jedoch bewusst weich, damit ein kleiner Produktpool die Zielanzahl nicht unnötig verhindert.

Kann ich einzelne Hersteller vollständig ausschließen?

Ja. Hersteller können im Admin explizit vom Weekly Sale ausgeschlossen werden.

Gibt es einen Margenschutz?

Ja. Ist der Margenschutz aktiviert und sind Einkaufspreise gepflegt, werden nur Produktfamilien ausgewählt, die nach dem geplanten Rabatt mindestens die konfigurierte Mindestmarge erreichen.

Was ist der Cooldown?

Der Cooldown bestimmt, wie lange eine bereits verwendete Produktfamilie nicht erneut ausgewählt werden darf. Standardmäßig sind 42 Tage vorgesehen.

Kann ich Weekly-Sale-Produkte von Gutscheinen ausschließen?

Das Plugin versieht aktive Sale-Produkte mit einem frei benennbaren Produkt-Tag. Dieser kann im Shopware Rule Builder verwendet werden, um andere Promotions für diese Produkte auszuschließen.

Wie werden die ursprünglichen Preise wiederhergestellt?

Vor der Reduzierung speichert das Plugin die ursprüngliche Preisstruktur. Beim Rotationswechsel prüft es zunächst, ob der aktuell vorhandene Preis noch genau dem von der Automatik geschriebenen Sale-Zustand entspricht. Erst dann erfolgt die automatische Rücksetzung.

Was passiert, wenn ich einen Sale-Preis während der Woche manuell ändere?

Die automatische Rücksetzung dieser Produktfamilie wird blockiert und als Konflikt gekennzeichnet. Dadurch überschreibt das Plugin die manuelle Preisänderung nicht einfach mit einem alten gespeicherten Wert.

Kann ich vorab sehen, welche Produkte ausgewählt würden?

Ja. Die integrierte Vorschau berechnet die aktuelle Auswahl und verschiedene Ausschlussgründe, ohne die Produktpreise zu verändern.

Startet die Automatik sofort nach Installation?

Nein. Die zentrale Automatik ist nach einer neuen Installation bewusst deaktiviert. Zunächst sollte die Konfiguration gespeichert und über die Vorschau geprüft werden.

Wie häufig läuft die Automatik?

Der Shopware Scheduled Task prüft regelmäßig, ob eine Synchronisierung erforderlich ist. Der technische Prüfintervall beträgt fünf Minuten. Eine laufende Wochenrotation wird dadurch nicht alle fünf Minuten neu zusammengestellt.

Benötigt das Plugin KI?

Nein. Preis- und Sortimentsentscheidungen basieren auf klar definierten Regeln und sind dadurch reproduzierbar und nachvollziehbar.

Ist das Plugin an eine bestimmte Branche gebunden?

Nein. Hersteller, Marken und Sortimentsbereiche sind nicht fest eingebaut. Die Verkaufsversion ist branchenneutral konzipiert.



Borban Merchandising Automation verbindet laufende Neuheitenpflege und einen sicheren rotierenden Weekly Sale in einer zentralen Shopware-6-Erweiterung.

Produktfamilien, Variantenpreise, Sortimentsbereiche, Cooldown, Hersteller, Einkaufspreise, Margengrenzen und bestehende Rabatte werden berücksichtigt, bevor eine Produktfamilie überhaupt Teil einer Wochenaktion wird.

Für Shopware-Händler, die ihr Sortiment regelmäßig aktualisieren und wiederkehrende Sale-Aktionen automatisieren möchten, ohne Preisänderungen und Varianten jede Woche manuell zu verwalten, bietet Borban Merchandising Automation einen kontrollierten, transparenten und praxisnahen Workflow.

kicker::Borban Lizenz & Support title::Shopware 6 Erweiterung meta::Plugin meta::Aktiv gepflegt meta::Unterstützt: 6.6.x – 6.7.x compatibility_title::Ihre Shopware-Version ist nicht aufgeführt? compatibility_note::Sprechen Sie uns an. Wir prüfen die technische Kompatibilität vorab und können das Plugin bei Bedarf individuell an Ihre Shopware-Version anpassen. usage::Flexible Plugin-Mietlizenz mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung – abhängig von der gewählten Produktvariante. license_note::Die Standard-Mietlizenz gilt für einen Live-Shop bzw. ein Kundenprojekt. Test-, Entwicklungs- und Stagingumgebungen desselben Projekts sind eingeschlossen. Für Agenturen, Freelancer, Dienstleister, Kundeneinsätze, Mehrfachnutzung oder wiederholte Installationen ist eine separate Agentur- oder Mehrfachlizenz erforderlich. agency_modal_text::Die Standard-Mietlizenz ist auf ein Kundenprojekt ausgelegt. Für Agenturen, Freelancer und Dienstleister bieten wir separate Mehrfachlizenzen für Kundeneinsätze und wiederholte Installationen an. license::1 Live-Shop / 1 Kundenprojekt updates::Produkt-Updates während der aktiven Mietdauer inklusive support::Installations- & Lizenzsupport während der aktiven Mietdauer inklusive testsystems::Test-, Entwicklungs- und Stagingumgebungen desselben Projekts inklusive renewal::Automatische Verlängerung im gewählten Abrechnungsintervall benefit::Flexible Mietlizenz ohne hohe einmalige Anschaffungskosten. benefit::Vollständiger Funktionsumfang des jeweiligen Plugins während der aktiven Mietdauer. benefit::Produkt-Updates für Shopware-Kompatibilität, technische Verbesserungen und Weiterentwicklung inklusive. benefit::Entwickelt aus Händlerpraxis mit Fokus auf echte Anforderungen im laufenden Shopbetrieb. benefit::Support für Installation, Aktivierung und grundlegende Einrichtung enthalten. benefit::Test-, Entwicklungs- und Stagingumgebungen desselben Kundenprojekts sind in der Standard-Mietlizenz eingeschlossen. benefit::Klare Lizenzregelung für Händler, Agenturen, Freelancer und Dienstleister. benefit::Transparente Vertragslaufzeit und Abrechnung. benefit::Die bestehende Nutzung wird nach erfolgreicher Folgezahlung automatisch für den nächsten Abrechnungszeitraum verlängert. benefit::Die Mietlizenz kann zum Ende des laufenden, bereits bezahlten Abrechnungszeitraums beendet werden. license_conditions_title::Kurze Lizenzbedingungen license_condition::Mietlizenz: Die Mietlizenz berechtigt zur Nutzung des jeweiligen Plugins während der aktiven und vollständig bezahlten Vertragslaufzeit. license_condition::Je nach gewählter Produktvariante erfolgt die Abrechnung monatlich oder jährlich. license_condition::Die Mietlizenz verlängert sich automatisch um den jeweils gewählten Abrechnungszeitraum, sofern sie nicht fristgerecht beendet wird. license_condition::Eine Kündigung oder Beendigung wirkt zum Ende des laufenden, bereits bezahlten Abrechnungszeitraums. license_condition::Bis zum Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums bleiben das Nutzungsrecht, Produkt-Updates und der Support bestehen. license_condition::Nach Beendigung, Ablauf oder dauerhafter Sperrung der Mietlizenz endet das Nutzungsrecht für das Plugin. license_condition::Bei einer fehlgeschlagenen Folgezahlung kann die Nutzung nach Ablauf einer gegebenenfalls eingeräumten Kulanzzeit gesperrt werden. license_condition::Die Standard-Mietlizenz gilt für einen Live-Shop bzw. ein Kundenprojekt. Test-, Entwicklungs- und Stagingumgebungen desselben Projekts sind eingeschlossen. license_condition::Die Lizenz ist nicht übertragbar und darf nicht weiterverkauft, vermietet oder unterlizenziert werden. license_condition::Für Agenturen, Freelancer, Dienstleister, Kundeneinsätze, Mehrfachnutzung oder wiederholte Installationen ist eine separate Agentur- oder Mehrfachlizenz erforderlich. license_url::https://license.borban.de/ license_button::Borban Lizenz- & Update-Center details_button::Lizenz & Leistungsumfang anzeigen agency_button::Agentur- & Mehrfachlizenz anfragen agency_url::/shopware-plugins/agentur-mehrfachlizenzen/

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An der Lehmkuhl 7
47495 Rheinberg
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Tel.: 02843 9595-305

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