Boris Banaszak – Softwareentwickler und Gründer von Borban Systems
Ich entwickle individuelle Software, Shopware-Plugins und technische Lösungen für Unternehmen. Mein Schwerpunkt liegt auf Shopware 6, der Erweiterung bestehender Shops und der Entwicklung von Funktionen, die Standardsoftware nicht bietet. Dazu gehören auch eigenständige Webanwendungen, Automatisierungen und Schnittstellen.
Meine Erfahrung kommt nicht allein aus der Programmierung. Ich betreibe seit vielen Jahren selbst Onlineprojekte und kenne den Unterschied zwischen einer Funktion, die in einer Demo gut aussieht, und einer Lösung, die im täglichen Betrieb zuverlässig funktionieren muss.
Ich programmiere seit 1985 und habe mir meine Kenntnisse über viele Jahre selbst erarbeitet. Unter Borban Systems verbinde ich diese technische Erfahrung mit dem Blick eines Unternehmers, der seine eigenen Systeme entwickelt und nutzt. Mich interessiert besonders, wie Software Aufgaben vereinfacht, die bisher unnötig viel Zeit oder manuelle Kontrolle kosten.
Was ich für Unternehmen entwickle
Manchmal fehlt im Shop nur eine Funktion. Manchmal müssen mehrere Programme zusammenarbeiten. Und manchmal ist eine eigene Anwendung die sinnvollere Lösung. Entscheidend ist die tatsächliche Aufgabe.
Individuelle Shopware-Plugins
Eigene Funktionen für Shopware 6, Erweiterungen im Admin, Produkt- und Variantenlogik, Checkout-nahe Abläufe sowie Anpassungen an bestehende Shops. Auch vorhandene Erweiterungen können geprüft und gezielt ergänzt werden. Dabei geht es nicht nur um die sichtbare Oberfläche, sondern bei Bedarf auch um Regeln, Datenmodelle, Konfigurationen und die Wechselwirkung mit anderen Plugins.
Webanwendungen und eigene Systeme
Individuelle Verwaltungsoberflächen, interne Werkzeuge, Datenverarbeitung und spezialisierte Anwendungen. Wenn ein Geschäftsprozess nicht sinnvoll in ein fertiges System passt, kann eine eigene Lösung wirtschaftlicher sein. Das kann ein Verwaltungsbereich mit eigenen Berechtigungen sein, eine automatisierte Aufbereitung von Daten oder ein Werkzeug, das sich an vorhandene Arbeitsprozesse anpasst statt umgekehrt.
Schnittstellen und Automatisierungen
Lieferanten, Shops, Warenwirtschaft und externe Dienste verbinden. Beispielsweise Produktdaten, Bestände, Preise oder Bestellstatus übertragen – mit Prüfungen und nachvollziehbarer Fehlerbehandlung. Ebenso wichtig wie die Verbindung selbst ist die Frage, was bei unvollständigen Daten, Zeitüberschreitungen oder einer unterbrochenen Übertragung geschehen soll.
Storefront und Bedienung
Mobile Navigation, Produktseiten, Such- und Filterfunktionen, Templates und Administrationsabläufe verbessern. Eine Änderung soll für Besucher verständlich und für Shopbetreiber beherrschbar bleiben. Gerade auf dem Smartphone müssen wichtige Funktionen gut erreichbar sein, ohne die Produktinformationen oder den Kaufprozess zu verdrängen.
Fehlersuche und Weiterentwicklung
Probleme untersuchen, Abhängigkeiten zwischen Plugins verstehen, bestehende Funktionen überarbeiten und ältere Lösungen weiterentwickeln. Dabei berücksichtige ich Shopware-Version, Theme, Datenbestand und laufenden Betrieb.
Dropshipping und Prozesssteuerung
Technische Anbindungen zwischen Händlern und Lieferanten, Datenimporte, Bestellübermittlung und individuelle Abläufe. Dropshipping ist dabei ein Anwendungsgebiet meiner Softwareentwicklung, nicht die Grenze meines Angebots.
Wichtig: Nicht jede Anforderung braucht ein neues Plugin. Ich prüfe zuerst, ob sich das Ziel mit vorhandenen Funktionen, einer kleinen Anpassung oder einer individuellen Entwicklung sinnvoll erreichen lässt.
Was zählt bei einer individuellen Entwicklung?
Bei einem Shopware-Plugin kommt es nicht allein darauf an, eine neue Schaltfläche oder Einstellung einzubauen. Die Erweiterung muss sich mit der vorhandenen Datenstruktur vertragen, im Shopware-Admin bedienbar sein und mit den bereits installierten Komponenten zusammenspielen. Bei einem Update darf eine vermeintlich kleine Funktion nicht plötzlich zu einem Problem für den gesamten Shop werden. Deshalb betrachte ich auch die technischen Folgen, bevor ich mich für einen Lösungsweg entscheide.
Bei einem eigenständigen System sind andere Fragen wichtig: Welche Daten werden verarbeitet, wer benötigt Zugriff darauf und welche Abläufe lassen sich tatsächlich automatisieren? Welche Informationen müssen erhalten bleiben, falls ein Vorgang abbricht? Oft besteht der größte Nutzen nicht in einer aufwendigen Oberfläche, sondern in der sauberen Verbindung mehrerer Arbeitsschritte. Solche Überlegungen helfen, den Umfang eines Projekts sinnvoll abzugrenzen und unnötige Entwicklungskosten zu vermeiden.
Meine Arbeit endet deshalb nicht bei Shopware oder bei der Programmierung einer Schnittstelle. Ich entwickle auch übergreifende Funktionen und Anwendungen, wenn ein Unternehmen dafür einen konkreten Bedarf hat. Shopware-Plugins sind mein besonderer Schwerpunkt, nicht die einzige Art von Software, die ich umsetze.
Eine kurze Beschreibung des Problems und des vorhandenen Systems reicht für den Einstieg.
Eigene Projekte statt bloßer Versprechen
Am aussagekräftigsten ist für mich Software, die unter realen Bedingungen eingesetzt wird. Deshalb zeige ich hier eigene Entwicklungen und öffentlich dokumentierte Shopprojekte. Sie sind ausdrücklich Beispiele meiner eigenen Arbeit und keine erfundenen Kundenreferenzen.
Borban Mobile Header
Ein eigenes Shopware-6-Plugin für die mobile Navigation und Suche. Einstellungen für Darstellung und Verhalten lassen sich über die Shopware-Administration steuern. Das ist mir wichtig, weil eine Funktion im Alltag gepflegt werden können muss, ohne für jede Änderung in den Code eingreifen zu müssen.
Sticky Buy Bar
Eine zusätzliche mobile Kaufleiste, die wichtige Produktaktionen auf längeren Produktseiten erreichbar hält die sich in die vorhandene Storefront einfügt. Eine solche Lösung muss nicht nur auf einem Testbildschirm funktionieren: Sie muss zum Aufbau der Produktseite und zu den vorhandenen Kaufaktionen passen.
Filter Remover
Ein gezieltes Werkzeug, um Produktfilter in Shopware-Listings zu reduzieren oder auszublenden, wenn sie die Auswahl unnötig kompliziert machen. Eine kleine technische Änderung kann für Besucher spürbar sein, ohne dass dafür die gesamte Kategoriearchitektur erneuert werden muss.
Dampfer-Taxi: Ein gewachsener Shop wird auf Shopware 6 umgestellt
Ein Beispiel aus meiner eigenen Praxis: Beim Neuaufbau von Dampfer-Taxi ging es nicht nur um die sichtbare Storefront. Auch gewachsene Produktdaten, Kundenprozesse, bestehende Funktionen und die Ablösung älterer Shopware-Technik mussten berücksichtigt werden. Viele Funktionen wurden über eigene Module umgesetzt. Die neue Shopware-6-Basis sollte dabei gewachsene Abläufe nicht einfach abschneiden. Dazu gehörten auch die Übernahme wichtiger Daten, der Umgang mit alten URLs und die Anpassung von Funktionen an die neue Architektur.
Was daran sichtbar wird: Shopware-Entwicklung bedeutet für mich, das Zusammenspiel des gesamten Shops zu verstehen – nicht nur eine einzelne Erweiterung einzubauen. Das Projekt ist öffentlich dokumentiert und lässt sich am produktiven Shop nachvollziehen.
Weitere Projekte und technische Lösungen
Auf Borban dokumentiere ich außerdem eigene Shop- und Softwareprojekte. Die Beispiele zeigen unterschiedliche Arbeitsbereiche: Shoparchitektur, individuelle Funktionen, Datenstrukturen und die Weiterentwicklung bestehender Systeme.
E-Zigaretten.org: Eigener Shop mit individueller Struktur
Auch E-Zigaretten.org gehört zu meinen eigenen Praxisprojekten. Für den Shop werden technische Funktionen nicht unabhängig von Sortiment, Navigation und Inhalten betrachtet. Produktdaten, Zuordnungen, Hinweise und eigene Erweiterungen müssen im Alltag zusammenwirken. Solche Projekte sind für mich eine dauerhafte Lernumgebung: Eine Idee lässt sich nicht nur programmieren, sondern anschließend im tatsächlichen Shopbetrieb überprüfen.
Gerade diese laufende Nutzung zeigt, welche Funktionen tatsächlich Arbeit sparen und welche neue Komplexität erzeugen. Das fließt wiederum in die Entwicklung von Borban-Plugins und individuellen Softwarelösungen ein.
Weitere selbst entwickelte Shopware-Erweiterungen finden Sie in der Plugin-Übersicht. Die technische Umsetzung und der Funktionsumfang richten sich stets nach der jeweiligen Shopware-Version und dem konkreten Projekt.
Vom ersten BASIC-Programm zur individuellen Softwareentwicklung
Ich habe keine klassische IT-Ausbildung absolviert. Programmieren, Hardware, Netzwerke und später E-Commerce-Systeme habe ich mir selbst erschlossen – immer an konkreten Aufgaben.
Der erste Kontakt mit Programmierung
Mit einem Commodore C16/Plus/4 begann für mich 1985 die Computerwelt. Programme und Spiele wurden damals häufig aus Zeitschriften abgetippt und auf Datasette gespeichert. Ein falsches Zeichen konnte reichen, damit nichts mehr funktionierte. Ich lernte früh, Fehler zu suchen, Befehle zu verändern und eigene Abläufe zu schreiben. Später folgten der Commodore 64 und der Amiga. Ich habe nicht einfach nur fertige Programme ausprobiert. Ich änderte Code, verglich Ergebnisse und arbeitete mich Schritt für Schritt in die dahinterliegende Logik ein.
Die Begeisterung für Computer war schnell mehr als ein Interesse an Spielen: Mich beschäftigte, warum etwas funktioniert und wie ich es selbst verändern kann. Es gab für mich keinen Lehrplan und keinen geraden Weg in die Softwareentwicklung. Entscheidend waren Neugier, Ausdauer und die Bereitschaft, Fehler so lange zu untersuchen, bis ich sie verstand.
PCs bauen, technische Zusammenhänge verstehen
Um 1996 baute ich Computer aus einzelnen Komponenten zusammen und beschäftigte mich mit Betriebssystemen, Netzwerken und Internetverbindungen. Zu dieser Zeit waren stabile Verbindungen, einfache Konfiguration und schnelle Datenübertragung keineswegs selbstverständlich. Wer ein Programm nutzen wollte, musste häufig zuerst die Voraussetzungen schaffen, damit der Rechner und die Verbindung überhaupt zuverlässig liefen.
So lernte ich, technische Probleme nicht isoliert zu betrachten: Hardware, Netzwerk und Software müssen zusammenpassen, damit eine Anwendung zuverlässig genutzt werden kann. Diese Erfahrung nutze ich bis heute, wenn ein vermeintlicher Softwarefehler in Wirklichkeit durch Konfiguration, Abhängigkeiten oder das Zusammenspiel mehrerer Komponenten entsteht.
Die ersten eigenen Webseiten
Mit etwa 18 oder 19 Jahren programmierte ich eigene Webseiten. Gestaltung, Navigation und technische Funktionen entstanden weitgehend in Handarbeit. Aus einfachen Seiten wurden zunehmend Anwendungen, bei denen Informationen verarbeitet, Abläufe gesteuert oder wiederkehrende Arbeiten automatisiert werden mussten. Mit jedem Projekt wuchs mein Interesse an Funktionen hinter der sichtbaren Webseite. Eine Oberfläche kann noch so ansprechend sein: Wenn Daten falsch verarbeitet werden oder eine Aktion im Hintergrund nicht zuverlässig ausgeführt wird, hilft das beste Design wenig.
Eigene Software für ein Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden
Im Servicerufnummernbereich baute ich ein Unternehmen mit zeitweise mehr als 50 Mitarbeitenden auf. Mit der Größe stiegen die Anforderungen an Abrechnung, Auswertung und interne Abläufe. Statt alle Arbeitsschritte manuell zu organisieren, entwickelte ich eigene Abrechnungs- und Prozesslösungen. Dabei musste ich nachvollziehen, welche Daten zusammengehören, wie Ergebnisse kontrolliert werden können und welche Informationen im jeweiligen Arbeitsschritt benötigt werden. Aus einzelnen Hilfen entstanden zusammenhängende Systeme für den laufenden Betrieb.
Hier zeigte sich besonders deutlich, dass gute Software nicht nur richtig rechnen oder Daten speichern muss. Sie soll Mitarbeitende entlasten, Abläufe nachvollziehbar machen und im Alltag verlässlich funktionieren. Für ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitenden sind unklare Zuständigkeiten oder fehleranfällige manuelle Schritte kein theoretisches Problem, sondern eine tägliche Belastung.
Netzwerkbetrieb und eigene Abrechnungssoftware
In Oberhausen übernahm ich später ein Internetcafé mit 15 Computerarbeitsplätzen. Neben dem Betrieb des Netzwerks beschäftigte ich mich mit der Internetanbindung, der technischen Organisation der Arbeitsplätze und der Abrechnung der Nutzungszeiten. Dabei griffen mehrere Bereiche ineinander: Rechner und Netzwerk mussten verfügbar sein, die Nutzung musste erfasst werden und die Abrechnung sollte ohne unnötige Handarbeit möglich sein.
Die vorhandene Abrechnungssoftware entsprach nicht meinen Anforderungen. Deshalb entwickelte ich eine eigene Lösung und suchte auch für die Netzanbindung nach einem wirtschaftlicheren Aufbau. Diese Erfahrung verband Netzwerkpraxis, Softwareentwicklung und unternehmerische Entscheidungen: Technik muss funktionieren, aber auch im laufenden Betrieb sinnvoll sein. Rückblickend war gerade die Verbindung aus Netzwerk, eigenen Programmen und wirtschaftlichem Denken prägend. Nicht die teuerste oder umfangreichste Technik war entscheidend, sondern der passende Aufbau für die tatsächliche Aufgabe.
Von xt:Commerce und modified zu Shopware 5 und 6
Über eigene Webseiten und Anfragen entwickelte sich mein Schwerpunkt zunehmend in Richtung Onlineshops. Ich arbeitete zunächst mit xt:Commerce und modified, später mit Shopware 5 und Shopware 6. Gleichzeitig betrieb ich selbst Onlineshops und lernte ihre Anforderungen unmittelbar kennen: Produktpflege, Varianten, Kundenkonten, Bestellungen, Zahlungen und Versand. Dazu kamen Themen wie fehlerhafte Importe, Abweichungen bei Lagerbeständen, unübersichtliche Administrationsmasken und technische Änderungen, die auf den ersten Blick klein wirken, aber viele Bereiche eines Shops betreffen.
Viele meiner späteren Plugins und Werkzeuge sind aus diesen Erfahrungen entstanden. Wenn eine Funktion fehlte oder ein Ablauf zu umständlich war, wollte ich nicht dauerhaft mit einem Behelf arbeiten – ich wollte das eigentliche Problem lösen. Genau daraus ist mein Schwerpunkt auf Shopware-Erweiterungen entstanden. Ich kenne die Anforderungen nicht nur aus einer Aufgabenbeschreibung, sondern auch aus dem eigenen Tagesgeschäft mit Produkten, Kunden und laufenden Bestellungen.
Eigene Plugins, Individualsoftware und technische Lösungen
Heute entwickle ich unter Borban Systems vor allem Shopware-Plugins, individuelle Erweiterungen, Webanwendungen und Automatisierungen. Daneben beschäftige ich mich mit Systemintegration, technischer Qualität, SEO und der Frage, wie sich KI sinnvoll in bestehende Abläufe und Anwendungen einbinden lässt.
Was sich nicht geändert hat, ist meine Arbeitsweise: Ich möchte die Ursache verstehen und eine Lösung entwickeln, die auch nach dem ersten Funktionstest noch sinnvoll ist. Deshalb beschäftige ich mich mit dem gesamten Ablauf: Was geschieht vorher, was danach, wo können Fehler entstehen und wie lässt sich eine Funktion langfristig pflegen?
Wie ich an eine neue Aufgabe herangehe
Ein Projekt beginnt für mich nicht mit einer möglichst langen Liste an Funktionen, sondern mit einer klaren Beschreibung des Problems und des gewünschten Ergebnisses.
Ein Shopbetreiber möchte beispielsweise, dass Bestellungen automatisch an einen Lieferanten weitergegeben werden. Die Verbindung zweier Systeme ist dabei nur ein Teil der Arbeit. Ebenso wichtig sind Fragen wie: Wann darf die Bestellung übertragen werden? Was passiert bei einer Unterbrechung? Wie werden doppelte Vorgänge vermieden? Und woran erkennt der Betreiber, dass etwas nicht funktioniert hat? Auch Statusänderungen, Versandinformationen, wiederholte Übertragungsversuche und manuelle Korrekturen müssen sauber aufeinander abgestimmt werden.
Das gleiche Prinzip gilt für ein neues Plugin oder eine interne Webanwendung. Ich prüfe zuerst das vorhandene System und die tatsächlichen Arbeitsschritte. Dann entscheide ich, ob eine Anpassung, ein eigenes Modul oder eine größere Entwicklung angemessen ist. Meine Erfahrung als Unternehmer hilft mir, auch Aufwand, Bedienbarkeit und Folgekosten zu berücksichtigen. Für mich ist eine sinnvolle Lösung nicht automatisch die mit den meisten Funktionen. Häufig ist eine gut begrenzte Erweiterung, die ein Problem sauber löst, hilfreicher als ein großes Paket, das später neue Abhängigkeiten schafft.
Beispiel: Ein kleines Problem hat oft mehrere Ursachen
Wenn Produkte nach einem Import im Shop fehlen, liegt das nicht automatisch an einer defekten API. Vielleicht sind Kennzeichnungen nicht eindeutig, Varianten unvollständig oder Daten in der Quelle anders aufgebaut als erwartet. Ein vorschneller Eingriff an der falschen Stelle kann das Problem sogar vergrößern. Ich schaue deshalb zuerst darauf, wo die Information entsteht, wie sie verarbeitet wird und an welcher Stelle sie verlorengeht.
Auch bei der Shopware-Storefront ist es ähnlich. Wenn ein Button mobil falsch angezeigt wird, kann eine CSS-Korrektur genügen. Es kann aber auch ein Konflikt zwischen Theme, Plugin und Template sein. Ein Fix, der nur auf einer Bildschirmgröße gut aussieht, ist dann keine überzeugende Lösung. Ich möchte verstehen, warum ein Fehler entsteht, und ihn möglichst dort beheben, wo seine Ursache liegt.
Aufgabe und System prüfen
Welche Shopware-Version, welche Erweiterungen und welche Abläufe sind betroffen? Wo liegt der eigentliche Engpass?
Passende Lösung entwickeln
Nur die Funktionen programmieren, die benötigt werden, und vorhandene Systeme möglichst gezielt erweitern.
Den Alltag berücksichtigen
Bedienung, Fehlersituationen, Datenkonsistenz und Auswirkungen auf bestehende Prozesse von Anfang an mitdenken.
Direkter Kontakt mit dem Entwickler: Bei einem technischen Anliegen sprechen Sie bei Borban Systems nicht nur über eine abstrakte Leistung. Ich befasse mich persönlich mit der Aufgabenstellung und der technischen Umsetzung. Dabei benenne ich auch Grenzen und technische Risiken, wenn eine gewünschte Lösung in der vorhandenen Umgebung Probleme verursachen könnte.
SEO und KI als Teil sinnvoller Softwareentwicklung
Technische Qualität endet für mich nicht bei der Funktion einer Anwendung. Gerade bei Onlineshops müssen Informationen auch verständlich dargestellt, erreichbar und zuverlässig verarbeitet werden können.
Als langjähriger Shopbetreiber sehe ich unmittelbar, wie technische Änderungen sich auf die Nutzbarkeit einer Website auswirken können. Eine saubere URL allein reicht nicht, wenn eine Produktseite falsche Informationen zeigt. Und eine moderne KI-Funktion bringt wenig, wenn die zugrunde liegenden Daten unvollständig oder widersprüchlich sind. Deshalb gehören für mich technische Sichtbarkeit, verständliche Inhalte und zuverlässige Datenverarbeitung zusammen – ohne dass jede Entwicklung ein SEO- oder KI-Projekt sein muss.
Technische Suchmaschinenoptimierung
Seit etwa 2012 beschäftige ich mich intensiver mit SEO. Auslöser waren eigene Erfahrungen mit externen Dienstleistern, deren Maßnahmen nicht die erhofften Ergebnisse brachten. Ich wollte selbst verstehen, wie sich Seitenstruktur, Indexierung, Weiterleitungen, Canonicals, interne Links und Ladezeiten auswirken. Mit den Jahren wurde daraus ein wichtiger Teil meiner Arbeit an Onlineshops: Inhalte müssen für Menschen verständlich und technisch erreichbar sein, Produkte dürfen nicht durch widersprüchliche Strukturen unnötig schwer auffindbar werden.
Heute berücksichtige ich diese Punkte dort, wo sie die Software und ihren Betrieb betreffen. Ein Shopware-Plugin sollte beispielsweise keine unnötigen technischen Probleme erzeugen oder Inhalte unzugänglich machen. Feste Rankings kann und will ich daraus nicht versprechen. Ich achte stattdessen auf nachvollziehbare Grundlagen: klare URL-Strukturen, passende Weiterleitungen, sinnvolle interne Verlinkungen, zugängliche Inhalte und eine technische Umsetzung, die die Suchmaschine nicht unnötig behindert. Das ist auch beim Umbau bestehender Systeme wichtig, weil eine Änderung an einer Shopfunktion unbeabsichtigt die Ausgabe vieler Seiten beeinflussen kann.
KI und maschinenlesbare Informationen
Seit 2024 beschäftige ich mich gezielt damit, wie KI-gestützte Systeme Informationen erfassen und wie sich KI praktisch in digitale Anwendungen integrieren lässt. Dazu gehören verständliche Datenstrukturen, klare Inhalte, geeignete Schnittstellen und der sinnvolle Einsatz automatisierter Auswertungen oder Assistenzfunktionen. Ebenso interessiert mich, welche Voraussetzungen Informationen erfüllen müssen, damit Such- und Assistenzsysteme sie dem richtigen Produkt, der richtigen Leistung oder dem richtigen Unternehmen zuordnen können.
Neue Formate wie llms.txt bewerte ich dabei als mögliche Ergänzung, nicht als Ersatz für eine gute Website. Entscheidend ist, dass Daten korrekt, nachvollziehbar und für die jeweilige Aufgabe nutzbar sind. Ich unterscheide dabei zwischen dem Einsatz von KI als Werkzeug in einer Anwendung und der technischen Aufbereitung einer Website für Such- und KI-Systeme. Beides kann sinnvoll sein; beides muss aber einen konkreten Nutzen haben und sollte nicht mit erfundenen Wirkungsversprechen beworben werden.
Fragen zu meiner Arbeit und zu Borban Systems
Entwickelt Borban nur Schnittstellen?
Nein. Schnittstellen und Dropshipping-Anbindungen sind einzelne Anwendungsgebiete. Der Schwerpunkt liegt auf individueller Softwareentwicklung, insbesondere Shopware-Plugins, Erweiterungen, Webanwendungen und Automatisierung.
Kann ich ein Shopware-Plugin nach meinen Vorgaben entwickeln lassen?
Ja. Eine individuelle Entwicklung kommt vor allem dann infrage, wenn ein vorhandenes Plugin die benötigte Funktion nicht oder nur mit ungeeigneten Umwegen abbildet. Zuerst prüfen wir die konkrete Anforderung und die vorhandene Shopumgebung.
Arbeitet Borban auch an bestehenden Shops?
Ja. Dazu zählen die Prüfung vorhandener Erweiterungen, gezielte Funktionsänderungen, die Fehlersuche und die technische Weiterentwicklung. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt vom Zustand des jeweiligen Shops ab.
Gibt es Beispiele für eigene Entwicklungen?
Ja. Auf Borban sind selbst entwickelte Plugins sowie eigene Shop- und Systemprojekte dokumentiert. Dazu gehören der Borban Mobile Header, die Sticky Buy Bar und die Shopware-6-Umstellung von Dampfer-Taxi. Die Beispiele zeigen technische Arbeit aus dem eigenen Betrieb.
Muss ich für eine Anfrage schon eine fertige technische Spezifikation haben?
Nein. Beschreiben Sie, was heute nicht funktioniert oder was Sie künftig erreichen möchten. Hilfreich sind die Shopware-Version, beteiligte Systeme und ein Beispiel für den gewünschten Ablauf. Daraus lässt sich der mögliche Lösungsweg ableiten.
Kann Borban vorhandene Software oder Plugins übernehmen und weiterentwickeln?
Je nach technischer Grundlage ist das möglich. Ich prüfe zunächst die Struktur, Abhängigkeiten und die vorhandene Dokumentation. Erst danach lässt sich beurteilen, ob eine Änderung wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob sich eine saubere Ablösung anbietet. Ein Eingriff ohne Kenntnis der bestehenden Zusammenhänge kann mehr Probleme verursachen, als er löst.
Kann ich auch eine kleine Änderung statt eines großen Projekts anfragen?
Ja. Nicht jedes Anliegen braucht einen umfangreichen Entwicklungsauftrag. Manchmal genügt ein gezielter Fix oder eine vorhandene Erweiterung. Bei komplizierteren Aufgaben kläre ich mit Ihnen, welche Teile zusammengehören und wie sich die Umsetzung sinnvoll eingrenzen lässt. Wichtig ist, dass Aufwand und Nutzen zueinander passen.
Wer steckt hinter Borban Systems?
Ich, Boris Banaszak, bin Inhaber von Borban Systems. Meine technische Erfahrung reicht bis 1985 zurück. Heute konzentriere ich mich auf Softwareentwicklung und eigene Shopware-Erweiterungen. Unternehmens- und Kontaktdaten finden Sie im Impressum.